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Vita
Geschrieben von m.k.   

Lutz Behnke ist der "Bildhauer unter den Aktfotografen" (Hans van Ooyen über Lutz Behnke). Statt mit Hammer und Meißel modelliert er mit Licht und Schatten, um die Pracht des menschlichen Körpers zu zeigen. Aber nicht nur das. Für Behnke ist Fotografie eine Kunstform und als solche ein Mittel zum Ausdruck von Gefühlen. Mit jedem Blick durch die Linse sucht er nach der inneren Schönheit und Fülle seines Gegenübers.Lutz Behnke

So wirken seine Akte niemals entblößend, sexistisch oder aufgesetzt. Er ist nicht an Spielchen und Masken interessiert. Er sucht nach dem Wesen, nach der Wahrheit. Mit Demut, Neugier und dem Blick fürs Detail gelingt es ihm, die Seele im Körper zu entdecken. Wie schön die Wahrheit in jedem Menschen ist, beweisen seine Fotografien.

Auf der Suche nach der ihm gerechten Ausdrucksform fand Lutz Behnke erst spät und auf Umwegen zur Fotografie. Zunächst lernte er als Kameramechaniker das Innenleben der Apparate kennen. Bald interessierte ihn nicht nur die Kamera an sich. Ihn begeisterte, was man mit ihr anstellen kann - was ER mit ihr anzustellen vermag. Denn "Fotografie kann man nicht lernen, man muss sie fühlen", sagt Behnke. So wurde die Fotografie - insbesondere die Aktfotografie in Schwarz-Weiß - erst zur Passion und dann zum Beruf.

Der Autodidakt Lutz Behnke ist inzwischen eine Institution unter den Aktfotografen. Seine Fotos fanden Eingang in dem von Hans van Ooyen herausgegebenen Band "Strip Sessions" (2004), der die Bandbreite von Aktfotografie aufzeigt. 2007 war Behnke als einer der wenigen deutschen Künstler in der Gruppenausstellung "Die Ästhetik der Lüste" des Kamera- und Fotomuseums Leipzig zu sehen.

 


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